Venedig Photowalk

Venedig mit der Kamera erkunden

 Der Januar bietet sich an, für eine Fotoreise nach Venedig geradezu an. Es ist wenig los, die Kreuzfahrtschiffe ihre Passagiere spucken ihre Passagiere jetzt  in der Karibik oder sonst wo aus. Es ist nicht so heiss und Sonnenauf- und Untergang liegen relativ human. Also war ich in der ersten  Januarwoche mit Thomas Adorff, einer kleinen Gruppe Fotografen einer großen Menge an Fotoequipment  nach Venedig aufgebrochen.

Die Sonne geht also relativ spät auf und früh unter, das macht die Tage nicht ganz so lang. Vom Ablauf her waren sie sich ziemlich ähnlich:

    • 6:30 Aufbruch zum ersten Fotospot des Tages zum Sonnenaufgang
    • 9:00 Frühstück, anschliessend ne Runde schlafen
    • 13:00 Aufbruch Richtung Fotospot für die Goldene und blaue Stunde
    • 16:00 Fotografieren zum Sonnenuntergang
    • 19:00 Abendessen, anschliessend hätten wir eigentlich ins Bett gesollt, war aber viel zu lustig um früh ins Bett zu gehen.

Also viel Schlaf hatten wir trotzdem nicht, selbst der Mittagsschlaf viel ab und zu auch einem Besuch im Fotomuseum Tre Oci oder einer Fotosession vom Dach der  Fondaco Dei Tedeschi zum Opfer. Beides absolute Must-Sees in Venedig. Ehrlich!

Venedig ist zwar nicht besonders groß, aber letztendlich bin ich dann  doch auch ohne die Fahrten mit den Vaporettos, mit denen man auf dem Canale Grande oder zu den anderen Inseln fahren kann, auf über 10km am Tag  gekommen.

Venedig ist jetzt keine Stadt, in der man am besten mit einem vollen Fotorucksack rum läuft. Ich hatte von den vielen Sachen immer nur einen Teil dabei, morgens das schwere Gerät mit Stativ, Graufiltern, etc.

Nach der ersten Morgenrunde, hab ich das meiste dann im Hotel gelassen und bin dann tagsüber nur noch eine Kamera mit einer festen Brennweite unterwegs gewesen.

 Teilweise war es einen Olympus  PEN F mit einem 17mm Objektiv, die ich von Thomas Adorff ausgeliehen hatte, manchmal auch meine Fujifilm X-E3 mit dem 23mm Objektiv – beides also umgerechnet auf Kleinbild 35mm Objektive, eine ganz gute Wahl für Street Fotografie, aber etwas unflexibel, wenn man durch die Stadt zieht. Ein Weitwinkelzoom wäre da manchmal besser, ein Tele habe ich nicht wirklich vermisst. 

Zur Sicherheit war aber meistens die RX100 von Sony dabei. Die wiegt nicht und man hat einen Bereich von 24mm – 70mm wenn man es denn unbedingt braucht. Letztendlich habe ich mich dann aber doch darauf fokussiert, Motive zu finden, die für 35mm passen.  Und die DJI Osmo Pocket als Videokamera und für Time Lapses, wie zum Beispiel das Video ganz oben.
Manche Sachen, wie den Blitzhabe ich überhaupt nicht gebraucht, hätte ich mir denken können, aber wenn der Koffer genügend Platz hat….

Ach ja und einmal bin ich auch mit meiner Analogkamera von Rolleiflex durch die Stadt gezogen. 

Dietmar Sebastian Fischer

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