Street Style Fotografie in Frankfurt

Good Light Good Nite in Frankfurt: Eine Gang aus alten GLGN Hasen und neuen Teilnehmer zog mit Divine von der neuen Altstadt in Frankfurt bis zum FOUR Komplex der ganz neu auf dem Deutschen Bank Dreieck entstand und nicht nur deswegen neue Perspektiven eröffnet. Viele Gelegenheiten um zwischen Street Style Fotografie, Urban Landscape, Portraitfotografie und Street Fotografie zu wandeln… Thx to Divine, die unser Model war und die Jungs, die ihre Kameras durch die Stadt getragen haben!

Transparenz-Info: Dieser Beitrag enthält Affiliate Links.
Wenn du sie anklickst, wird es für dich nicht teurer, aber du unterstützt meine Arbeit.
Vielen Dank!

Frankfurt:  Tolle Kulisse für Street Style Fotografie

Frankfurt ein echter Magnet für urbane Fotografie. Egal ob streetfotografie, Street Style oder Portraits im urbanen Kontext.
Die Mainmetropole bietet mit ihrer einzigartigen Mischung aus monumentaler Skyline und authentischen Szenevierteln eine unvergleichliche Bühne für kreative Street Style Fotografie.
Wir fanden hier die genau die spannenden Kontraste, die ein ausdrucksstarkes Street-Porträt braucht. Zudem werfen die modernen Glasfassaden im Zusammenspiel mit historischen Altbauten ein Licht, das den Aufnahmen eine ganz eigene, fast schon filmische Tiefe verleiht.

Mit Konzept auf die Straße

Bei all dieser visuellen Vielfalt passiert es allerdings schnell, dass man sich in den unzähligen Möglichkeiten der Stadt verliert. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Einfach nur die Kamera in die Hand zu nehmen und loszulaufen, kann manchmal überwältigend sein. Deshalb versuche ich meistens, schon im Vorfeld ein kleines Konzept zu entwickeln, bevor ich in den Trubel abtauche. Das nimmt den Druck heraus und lenkt den Blick ganz natürlich auf das Wesentliche, ohne dass die Spontanität verloren geht.

Das Moodboard als persönlicher, kreativer Kompass

Um mich auf einen bestimmten Vibe oder eine bestimmte Lichtstimmung einzuschwingen, ist ein visuelles Moodboard für mich oft der beste Wegbereiter. Es hilft, vage Bildideen im Vorfeld greifbar zu machen und sich selbst eine klare kreative Richtung zu geben. Wie genau so ein Moodboard entsteht und wie es deinen eigenen fotografischen Workflow spürbar bereichern kann, habe ich dir detailliert in meinem Beitrag zum Thema Moodboards zusammengefasst.

Technik

Alle Bilder sind mit der großartigen Fujifilm X-H2 aufgenommen, mit der ich schon um die halbe Welt gereist bin. Als Objektive hatte ich das  Fujifilm XF 8-16mm F2.8 R LM WR, dabei, das wirklich ultimative Werkzeug für dramatische Architektur- und Landschaftsfotografie. Und für die Portraits und Street Style Bilder das  Viltrox 33m f/1.4, das mit weichen Bokeh und schnellem Autofokus eine hervorragende, preiswerte Wahl für atmosphärische Porträt- und Streetfotografie ist.

Bearbeitet habe ich die Bilder eher minimalistisch entweder in Farbe oder mit dem Fuji ACROS Filmstil und am Ende mit einem Filmkorn versehen, das mit Exposure X3 ins Bild kam.
Was ich gerne und fast immer mache: selektive Bildanpassungen (Dodge & Burn) mit Hilfe von Radialfiltern im Lightroom.
Also fast wie in der DarkRoom, wo ich die Abzüge ganz klassisch unter dem Vergrößerungsgerät durch Abwedeln und Nachbelichten durch Lochmasken bearbeite.  

Den ACROS Filmstil mag ich auch sehr, er ist von Fujifilm quasi in die Kamera eingebrannt und wird auch bei RAW Aufnahmen im Lightroom unterstützt.  ACROS ermöglicht schöne, ausgewogen kontrastreiche Schwarz-Weiss Bilder mit einem modernen, cleanen Look mit  einem großen Dynamikumfang und wegen seiner sehr feinen Körnung bietet er eine sehr hohe Auflösung  Analog und digital.

Analog liegt der ACROS 100 II im Moment aber schon bei 12 EUR.. ich werde ihn mir aber trotzdem auch bald wieder in eine analoge Kamera einlegen. Einer der besten Filme für Langzeitbelichtungen, bis 120 Sekunden kann er ohne Berücksichtigung des Schwarzschild Effekts belichtet werden.
(Ist das schon Off-Topic? JA 🙂