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Ich mag: Street Style Fotografie

Street Style Fotografie hat sich in den letzten Jahren als beliebtes Genre entwickelt.

Statt auf Laufstegen oder im Studio werden Modelle in modeischen Outfits einfach auf die Strasse und teilweise zwischen zufällige Passanten gestellt und fotografiert.

Ziemlich beliebt ist das auch bei  Fashionistas und Influencerinnen auf Instagram.
Dort sehen die Bilder wie  lie lässig nebenbei entstandene Schnappschüsse aus. In Wirklichkeit braucht es viel Leidenschaft, Können und Übung um solche ausdrucksstarken „Schnappschüsse“ erstellen zu können.

Was ich schön finde: Es braucht keine aufwendige Fotoausrüstung! In Venedig hatte ich z.B. eine Fashion-Bloggerin mit einer halben Million Instagram Follower getroffen, die zwar hauptberuflich ihren Instagram Account gefüllt und einen festen Fotografen bei sich hatte, der sie dann aber mit einem iPhone fotografierte. Es kommt mehr auf Spontanität und Kreativität als auf die perfekte Ausrüstung an.

Ich würde zwar nicht so weit gehen und mich auch auf ein iPhone reduzieren, aber es geht schon in die Richtung, die mir liegt: Weniger ist mehr, manchmal auch beim Fotoequipment.

Für mich ist die Street Style Fotografie besonders interessant, weil sie Themen, die ich sehr mag, nämlich die  Portrait-, Model- und Streetfotografie, verbindet. Man kann Bilder mit einem professionellen Model natürlich eher komponieren, als mit einem zufälligen Passanten und kann trotzdem Bilder schaffen, deren Charme in der Flüchtigkeit liegt, die man zwar bewusst gestellt hat, die der Betrachter aber nicht sieht.

Und man hat keine Probleme mit Bild- und Persönlichkeitsrechten.  

Ich zeige Euch hier ein paar Bilder, die mit Vera Iurciuc in Heidelberg und Frankfurt entstanden sind. Einen Teil davon konnte ich auch bei der Ausstellung zur 10-Jahresfeier von Lichtwert e.V. in Karlsruhe zeigen.

Vielleicht noch ein paar Worte zum ersten Bild:

Es ist mein Lieblingsbild, weil es so zufällig wirkt und man sich als Betrachter viele Situationen zu dem Augenblick einfallen lassen kann. Ein Bild, voller Bewegungsunschärfe, dadurch kümmert man sich nicht um Makeup, Frisur oder die Augenfarbe der Frau, die da gerade vorbei läuft, sondern fragt sich, was sie gerade denkt. Oder? Und das finde ich viel spannender.   

 

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